Steinkauz-Wiederansiedlung

Eulen nach Athen tragen - Nisthilfen nach Amöneburg?

 

Es gab eine Zeit, wo diese kleine Eule mit dem markanten Ruf kii-jo noch häufig in den alten Obstbaumbeständen rund um Amöneburg vorkam. Mit dem Verfall der Streuobsttflächen verschwand auch der Steinkauz. 1994 wurde ein Wiederansiedlungsprojekt gestartet. 20 künstliche Bruthöhlen sollten dem Steinkauz die Höhlen in alten Obstbäumen ersetzen. Und es klappte. Bereits nach wenigen Jahren waren viele der künstlichen Niethilfen angenommen und zur Zeit können  5 bis 6 Brutpaare an den Hängen ringsum Amöneburg nachgewiesen werden.


Brutröhren

Die Öffnung sollte immer zum Stamm orientiert sein. Die Röhren müssen jährlich gesäubert werden, da sich gerne auch Hornissen und andere "Nachmieter" einfinden.

Aktions-Partner

  • Naturschutz-Infozentrum Amöneburg
  • HGON - Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz
  • Staatliche Vogelschutzparke Frankfurt
  • NABU
  • UNB Marburg-Biedenkopf

Akteure

Familie Robert Cimiotti

Tobias Ochmann

Hubert Jüngst

Tipp

Jedes Jahr zur Balzzeit Anfang März bietet das NIZA eine Abend-Wanderung in das Revier des Steinkauzes an.